Fachgeschichte. Aufsätze und Features

Michael Meyen: Fachgeschichte als Generationsgeschichte

Karl Bücher (Quelle: Privatarchiv Arnulf Kutsch)Die Entwicklung der Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum, erzählt als Kollektivbiografie ihrer prägenden Akteure – von den Ahnen und Gründervätern (wie Karl Bücher) Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts über die Jungtürken in der Zeit der Studentenunruhen bis zur Gegenwart und einem Ausblick in die nahe Zukunft. Aufsatz lesen

Michael Meyen: Leipziger Neuanfang

Ein BLexKom-Feature führt zum nächsten. Das Material zur Journalistenausbildung in der DDR in den 1950er-Jahren, das hier präsentiert wird, ist zumindest teilweise eine Reaktion auf die erste Veröffentlichung zum Thema auf dieser Plattform. Feature lesen

Stefanie Averbeck-Lietz: Persuasive Kommunikation und Behaviorismus

Stefanie Averbeck-Lietz porträtiert den Psychologen, Neurophysiologen, Zellforscher und Propagandataktiker Serge Tchakhotine nicht als Sozialwissenschaftler, sondern als Naturwissenschaftler mit sozialen und politischen Motiven. Die Autorin ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bremen. Aufsatz lesen

Michael Meyen: Quo vadis, Fachgeschichte?

Wie weiter mit der Fachgeschichtsschreibung in der Kommunikationswissenschaft? Ein Thesenpapier von Gerd Kopper sowie Reaktionen von Stefanie Averbeck-Lietz, Thomas Birkner, Ingrid Klausing, Erik Koenen, Arnulf Kutsch, Maria Löblich, Michael Meyen, Andreas Scheu, Christian Schwarzenegger, Martina Thiele, Mandy Tröger, Manuel Wendelin, Thomas Wiedemann. Feature lesen

Roger Blum: Meine Verwandtschaft mit Karl Weber

Roger Blum, emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bern, reflektiert über seine geistige und berufliche Nähe zu dem Historiker, Journalisten und Publizistikwissenschaftler Karl Weber und liefert so zugleich einen Baustein zur Geschichte des Fachs in der Schweiz. Beitrag lesen

Thomas Wiedemann: Überleben im journalistischen Feld

Hagemann_Journalist_PorträtDer Aufsatz blickt zurück auf die journalistische Vergangenheit des Publizistikwissenschaftlers Walter Hagemann zur Zeit des Nationalsozialismus. Gezeigt wird, dass es Hagemann trotz nationaler Akzentsetzung weder als Chefredakteur der Berliner Germania noch als Herausgeber des Pressedienstes Vox Gentium gelang, der Stigmatisierung als Regimegegner zu entgehen. Aufsatz lesen

Michael Meyen: Leipziger Biografien

Dieses Feature dokumentiert sechs biografische Interviews mit führenden DDR-Journalistikwissenschaftlern. BLexKom möchte damit die Lebensgeschichten dieser Protagonisten festhalten und Forschung zu einem Feld der Fachgeschichte anregen, das auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung weitgehend brach liegt. Feature lesen

Joan Hemels: Kommunikationswissenschaft in den Niederlanden

Während die Genese des Fachs in Deutschland gut erforscht ist, sucht man in den Niederlanden bisher vergeblich nach einer Fachgeschichte. Joan Hemels präsentiert eine Spurenlese: von den Forderungen nach einer Wissenschaft der Presse Ende des 19. Jahrhunderts über den Pionier Prakke und den Leuchtturm McQuail bis hin zur heutigen Situation. Feature lesen

Stefanie Averbeck-Lietz: NS-Führungswissenschaft

Hans Amandus Münster (Quelle: Universitätsarchiv Leipzig)A closer look into the past with a certain focus on, first, the definition of research topics in Germany (1925-1935), second the institutionalization by active adaption to the Nazi-State (1933-1945), and third the reconstruction of the discipline after World War II. An English version of Averbeck’s classic works on sociological perspectives in early German Newspaper Science and the post-1933 emigration of communication researchers from Germany. Article

Michael Meyen: Die Doktorfabrik in München

Karl d'Ester im Büro, mit Ilse Kümpfel-Schliekmann, später als »Ponkie« Kritikerin in der Abendzeitung (Quelle: Starkulla/Wagner 1981: Bl. 6)Mit rund 600 Dissertationen führt das Münchner Institut die Promotionsstatistik des Fachs an. Dieses Feature liefert eine Bibliografie, ein Referentenverzeichnis, einen Blick auf die Anfänge und zwei Zeitzeugenberichte: Heinz Starkulla (1922 bis 2005) und Kurt Koszyk (1929 bis 2015) haben bei Karl d’Ester in der heißen Phase der “Doktorfabrik” Anfang der 1950er-Jahre promoviert. Feature lesen

Thomas Wiedemann: Die Neuerfindung des Fachs

Walter Hagemann (Quelle: Privatarchiv Horst Hagemann)Walter Hagemann (1901 bis 1964) war die zentrale Figur der Publizistikwissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg – mit einem eigenen theoretischen Ansatz, innovativen empirischen Studien und einem starken Praxisbezug. Mit seinem Eingreifen in den Ost-West-Konflikt stürzte er das Fach Ende der 1950er-Jahre in eine schwere Krise. BLexKom dokumentiert fünf Zeitzeugengespräche über sein Wirken am Institut für Publizistik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Feature lesen

Michael Meyen: “Der Schuh war zu klein”

Peter Glotz (Foto: privat)Peter Glotz hat sich zwar in erster Linie als Politiker einen Namen gemacht, seine Wurzeln aber hatte Glotz in der Zeitungswissenschaft. Aus Anlass seines 75. Geburtstages dokumentiert BLexKom vier Zeitzeugengespräche (mit Wolfgang R. Langenbucher, Klaus Beck, Beat Schmid und Felicitas Walch) sowie ein persönliches Interview, das 2003 geführt wurde. Feature lesen