Carsten Reinemann (Foto: Ulli Winkler, www.talk-republik.de)
Carsten Reinemann (Foto: Ulli Winkler, www.talk-republik.de)

Sich öffentlich zu äußern, ist eine Bringschuld

Veröffentlicht am 11. September 2013

Carsten Reinemann ist durch seine Studien zu den TV-Duellen bekannt geworden. Seit 2008 ist er Lehrstuhlinhaber in München – und dort geblieben, obwohl er 2012 einen Ruf an seine Heimatuniversität in Mainz hatte. Susanne Hehr hat mit ihm am 7. Mai 2013 über diese Meilensteine einer noch jungen Karriere gesprochen.

Stationen

Geboren 1971 in Köln. Vater Zollbeamter, Mutter Kirchenangestellte. Aufgewachsen in Koblenz. 1991 bis 1997 Studium in Mainz (Publizistik, Politikwissenschaft und Psychologie). 1997 für ein halbes Jahr Projektarbeit bei Günter Bentele an der Universität Leipzig. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Jürgen Wilke am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2002 Promotion (summa cum laude). 2003 Hochschulassistent in Mainz. 2007 Habilitation im Fachbereich Sozialwissenschaften, Medien und Sport (venia legendi für Publizistikwissenschaft). 2008 Ruf auf die neu geschaffene W3-Professur für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2012 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt). Verheiratet, zwei Kinder.

Können Sie mir zu Beginn etwas über Ihr Elternhaus und Ihre Jugend erzählen?

Ich bin in Köln geboren, aber in Koblenz aufgewachsen, weil man Vater dorthin versetzt wurde. Er war Zollbeamter, meine Mutter anfangs Hausfrau, später bei der Kirche angestellt. Beide Eltern haben nicht studiert und auch kein Abitur gemacht. Ich habe zwei Brüder.

Erinnern Sie sich an Ihre ersten Berufswünsche?

Wissenschaftler auf keinen Fall. Meine Eltern wollten wohl eher, dass ich etwas Sicheres mache. Dass es in der Schule gut klappt, war relativ schnell klar. Ich habe dann in der Schülervertretung mitgearbeitet und später auch bei der Schülerzeitung. Dadurch hatte ich den Journalismus auf dem Schirm, wobei das immer auch mit anderen Dingen konkurriert hat. Ich wusste auch gar nicht richtig, was Journalismus ist – außer vielleicht aus Film, Funk und Fernsehen. Ich habe mich dann für Publizistik in Mainz beworben, weil mich die Veranstaltung beim Tag der offenen Tür so begeistert hat. Ein Vortrag von Erich Lamp. Ich hatte allerdings auch einen Studienplatz für Jura in Bielefeld. Das hätte mein Vater sicher lieber gesehen. Er hatte ja einen engen Bezug zum Rechtssystem. Dass ich trotzdem lieber in das nahe Mainz gegangen bin, hatte eher persönliche Gründe.

Warum haben Sie Publizistik mit Politik und Psychologie kombiniert?

Im Magisterstudium brauchte ich drei Fächer. Politik war in meinem Elternhaus immer ein wichtiges Thema. Wie es zu Psychologie kam, weiß ich gar nicht mehr genau. Aber das war klasse, das hat mich begeistert. Vor allem Sozialpsychologie und Persönlichkeitspsychologie. Das fasziniert mich bis heute, bis hin zu klinischen Phänomenen und Pathologien.

Und das Hauptfach?

Ein schönes Studium, auch weil es sehr frei in der Gestaltung war. Es gab zwar eine Studienordnung mit den Themenbereichen, die man belegen musste, aber bis auf wenige Pflichtveranstaltungen konnte man sich alles selbst zusammenbauen. Ich habe mich stark auf Wirkungsforschung und Methoden konzentriert. Das hing auch mit einzelnen Dozenten zusammen, die ich super fand und bei denen ich dann einen Kurs nach dem anderen belegt habe. Bei Uwe Hartung zum Beispiel, einem Mitarbeiter von Hans Mathias Kepplinger. Den hatte ich schon im ersten Proseminar. Er hatte echt etwas auf dem Kasten und war auch jemand, der zugeben konnte, wenn er etwas nicht wusste. Super war auch, dass man in verschiedene Projekte reinschnuppern und sehr schnell selbst forschen konnte. Wenn solche Arbeitsgruppen eine gewisse Dynamik entwickeln und die Leute Spaß haben, dann fängt das Ganze an, einen zu interessieren und zu begeistern.

Während Ihres Studiums haben Sie Praktika bei Sat.1 und bei der FAZ gemacht. Wieso sind Sie nicht im Journalismus gelandet?

Sat.1 waren die Regionalnachrichten. Wir im Südwesten. Das Praktikum war direkt nach meinem ersten Semester. Da ich zwei Brüder habe, musste ich keinen Zivil- oder Wehrdienst machen. Ich war echt noch jung. Ich sah auch ziemlich jung aus. Die Arbeit hat mich dann eher desillusioniert. Ich hatte ja keine Vorstellung, was im Fernsehen eigentlich passiert, und habe mich dort nicht wirklich wohlgefühlt. Manchmal stand die Story schon vorher fest. Bei der Recherche wurde einem dann klar, dass es eigentlich ganz anders ist. Die Storyline war aber gesetzt.

Und die FAZ?

Dort kam ich über meinen heutigen Schwiegervater hin, der im Societätsverlag gearbeitet hat. Ich war in der Wirtschaftsredaktion. Das war schon spannend, aber ich habe mich auch hier zu jung gefühlt. Ich habe zum Teil über Dinge geschrieben, von denen ich keine Ahnung hatte. Die Texte sind trotzdem gedruckt worden. Das war ein bisschen erschreckend. Ich habe ja auch ein Praktikum in der Pressestelle der Friedrich-Ebert-Stiftung gemacht. Auch dort konnte ich mir nicht vorstellen, das mein Leben lang zu machen.

Lutz Erbring mit Hans-Bernd Brosius, Günter Bentele und Romy Fröhlich auf der DGPuK-Jahrestagung 2002 in Dresden (Foto: Michael Meyen)

Lutz Erbring mit Hans-Bernd Brosius, Günter Bentele und Romy Fröhlich auf der DGPuK-Jahrestagung 2002 in Dresden (Foto: Michael Meyen)

Wussten Sie da schon, dass Sie Kommunikationswissenschaftler werden wollen?

Nein, überhaupt nicht. Das wurde erst viel später zu einem Thema. Ich habe ja als einer der letzten Mainzer bei Hans-Bernd Brosius Magisterarbeit geschrieben. Er hat mich dann in ein Projekt nach Leipzig vermittelt, in dem es um PR ging, bei Günter Bentele. Dort war ein Mitarbeiter abgesprungen. Ich hatte zwar keine Ahnung von PR-Forschung, aber von den Methoden. Inhaltsanalysen, Resonanzanalysen. Das Projekt hatte nur noch eine Restlaufzeit von wenigen Monaten.

Und dann?

Wieder ein Zufall. Jürgen Wilke hatte in Mainz eine Stelle zu besetzen. Uwe Hartung hat mich ins Spiel gebracht. Da kann ich ihm wohl für immer dankbar sein.

Wolfgang Donsbach (2005: 158-160) hat zum 40. Institutsgeburtstag sieben Mainzer Tugenden genannt: Interesse am Gegenstand, Relevanz, Methodenkompetenz, kritische Wissenschaft, Internationalität, Stil und Managementfähigkeiten. Haben Sie diese Tugenden nach München mitgebracht?

Ich weiß gar nicht, ob das nur Mainzer Tugenden sind. Aber ich glaube natürlich schon, dass man durch seine wissenschaftliche Sozialisation stark geprägt wird. Das merkt man vor allem dann, wenn man mit Leuten zusammenkommt, die anders sozialisiert sind.

Viele der Mainzer Tugenden stehen auch im Selbstbild Ihres Lehrstuhls.

Tatsächlich glaube ich, dass man gesellschaftlich relevante Fragestellungen bearbeiten muss. Dass Medienkritik notwendig ist, ist auch ganz klar. Das ist eine der Kernaufgaben des Fachs: Es sollte nicht nur Rezepte für ökonomisch erfolgreiche Medienangebote liefern, sondern vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Aufgabe von Medien die Rolle eines kritischen Beobachters einnehmen. Diese Idee hat mich auf jeden Fall geprägt. Und in puncto Methoden habe ich gelernt, dass Datenerhebung und Datenanalyse ganz eigene Kompetenzen erfordern. Ich persönlich sehe meine Stärken vor allem auf der Seite der Datenerhebung, die auch in meiner Mainzer Zeit eher im Mittelpunkt standen. Deswegen versuche ich, Leute an meinen Lehrstuhl zu holen, die auf der Analyseseite stark sind. Man braucht einfach beides.

Nach Ihrer Habilitation 2007 hatten Sie Rufe auf Lehrstühle in München und Passau. Wieso haben Sie sich für München entschieden?

Nichts gegen Passau, aber für mich waren die Großstadt und das größere, forschungsstarke Institut doch attraktiver. Jemand hat mal zu mir gesagt: „Sie müssen einfach nur entscheiden, ob Sie durch den Bayerischen Wald laufen wollen oder über die Münchner Boulevards.“ Es gab natürlich auch Argumente für Passau. Einen kleinen Standort kann man als Einzelner stärker prägen. In einem großen Institut mit gewachsenen Strukturen ist das viel schwieriger.

2012 hätten Sie nach Mainz zurückgehen können.

Das war schwierig und aufreibend. Die Argumente, die vorher für München gesprochen hatten, waren ja immer noch da. Der Ruf des Instituts, die Stadt. Am Ende ging es auch um die Ausstattung, das Gehalt und ganz persönliche Erwägungen.

In München stehen Sie für politische Kommunikation. Gibt es da überhaupt noch etwas zu erforschen?

Na klar. Was soll ich auch sonst sagen? Aber im Ernst: Politische Kommunikation ist ein extrem relevanter Bereich und schon deshalb spannend, weil es ein Querschnittsfeld ist. Hier fließen eigentlich alle Bereiche der Kommunikationswissenschaft zusammen. Man kann sich nicht nur auf Inhalte oder Nutzung oder Wirkung oder Produktion konzentrieren. Man muss versuchen, alles gleichzeitig im Blick zu behalten, was eigentlich fast nicht mehr geht. Das Forschungsfeld hat sich extrem ausdifferenziert. Es gibt in der politischen Kommunikation Leute, die nur Wirkungsforschung machen, und andere, die sich nur auf Kampagnen konzentrieren.

Sie haben die TV-Duelle vor Bundestagswahlen untersucht (vgl. Reinemann/Maurer 2003, Reinemann et al. 2007).

Das hat in Deutschland vorher niemand gemacht. Mittlerweile haben wir die Möglichkeiten der Kombination von Inhaltsanalysen, Panelbefragungen und rezeptionsbegleitenden Messungen bei diesem Thema weitgehend ausgereizt. Immer mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, die wir bisher nicht hatten. Aber es ist jetzt auch wieder gut, sich mit anderen Fragestellungen zu beschäftigen. Wir haben das schon beim letzten Mal gemerkt: Für die TV-Duell-Studien gibt es zwar öffentliches Interesse, aber die Fragen, die wir uns am Anfang gestellt haben, sind im Wesentlichen beantwortet.

Carsten Reinemann am 12. Juni 2013 bei einer Konferenz der Böll-Stftung. Thema: Medien im Wahlkampf (Foto: Ulli Winkler, www.talk-republik.de)

Carsten Reinemann am 12. Juni 2013 bei einer Konferenz der Böll-Stftung. Thema: Medien im Wahlkampf (Foto: Ulli Winkler, www.talk-republik.de)

Was sagen die Politikwissenschaftler zu Ihren Arbeiten?

In Deutschland gibt es hier eine gewisse Diskrepanz. Vereinfacht: Wir sagen, dass Medien starke Effekte haben, und viele Politologen sind eher anderer Meinung – auch wenn es hier gerade bei den jüngeren Kollegen auch andere Ansichten gibt. Mich reizt es, den politikwissenschaftlichen Mainstream mit methodisch fundierten Befunden herauszufordern. Zu behaupten, dass wertende Medienberichte keine Effekte haben, ist zu einfach. Man muss diese Effekte nur hinreichend untersuchen.

Welchen Stellenwert hat die politische Kommunikation in der Kommunikationswissenschaft?

Einen relativ hohen. Politische Kommunikation ist ja ein traditionelles Standbein des Fachs. Das hat auch mit demokratietheoretischen Überlegungen zu tun: Wie wollen Bürger informiert sein? Wie sollen sie informiert sein? Die Fachgruppen für politische Kommunikation sind in den unterschiedlichen Wissenschaftsgesellschaften größer als andere.

Sie haben viel mit Marcus Maurer zusammengearbeitet. Geht das noch, wenn beide an verschiedenen Instituten Professor sind?

Ja. Wir haben gerade ein Buch über die letzte Bundestagswahl publiziert, das sich mit Medienwirkungen auf Spätentscheider beschäftigt (Reinemann et al. 2013). Für mich war diese Zusammenarbeit ein extremer Glücksfall. Wir sind auf die gleiche Weise sozialisiert worden und gehen die Dinge ganz ähnlich an, haben aber trotzdem hinreichend unterschiedliche Auffassungen zu vielen Dingen. Das macht letztendlich den Unterschied.

Machen Sie etwas über die Bundestagswahl 2013?

Ja, mit Thomas Zerback und Angela Nienierza machen wir eine Studie zu Effekten von Umfragen auf das Wahlverhalten. Im Gegensatz zu Wahlforschern, die nur Wahlforschung betreiben, können wir zwar sagen: „Okay, diesmal nicht“, was ein Luxus ist, denn der Vierjahresturnus setzt einen immer wieder unter Zugzwang. Aber dann hat das ZDF angekündigt, ganz kurz vor der Wahl noch Umfrageergebnisse zu veröffentlichen und das hat den Ausschlag gegeben, doch eine Studie zu machen.

Man sieht Sie oft im Fernsehen. Mögen Sie die Rolle als Medienexperte?

Das ist ein zweischneidiges Schwert. Ich merke immer, wie sehr einen das auch von der Arbeit abhält. Wenn eine Anfrage kommt, sage ich natürlich gerne etwas, vor allem bei Themen, über die ich mir meiner Meinung nach auch ein Urteil erlauben darf. Es ist aber auch ein Zeitfresser. Grundsätzlich halte ich es für wichtig, dass man sich äußert, wenn man etwas zu sagen hat. Das ist auch unsere Bringschuld, dass wir uns mit unserer Expertise nicht verstecken. Unsere Wissenschaft wird schließlich aus Steuergeldern finanziert.

Gibt es Wissenschaftler gab, die für Sie Idole waren?

Ich würde vielleicht nicht von Idolen sprechen. Aber Prägungen. Jürgen Wilke, Hans Mathias Kepplinger. Auch Uwe Hartung.

Würden Sie rückblickend etwas anders machen?

Manchmal hadert man natürlich mit dem Beruf. Und in stillen Stunden überlege ich, was gewesen wäre, wenn ich damals nach Bielefeld gegangen wäre, um Jura zu studieren. Wo würde ich dann jetzt sitzen? So etwas gibt es natürlich. Grundsätzlich würde mir aber kein Riesenfehler einfallen.

Wenn wir in die ferne Zukunft blicken: Was muss noch passieren, damit Sie eines Tages zufrieden auf Ihre akademische Laufbahn zurückschauen können?

Gute Frage. Ich glaube, am ehesten möchte ich von Einzelphänomenen zu umfassenden Theorien und Konzeptionalisierungen gehen. Das fehlt mir noch. Eine ganz andere Geschichte ist das, was ich meinen Mitarbeitern auch immer sage: Es gibt auch jenseits der politischen Kommunikation spannende Fragen. Zum Beispiel das Suizidprojekt, an dem Sebastian Scherr arbeitet (vgl. Scherr/Reinemann 2011, Reinemann/Scherr 2011). Das ist gesellschaftlich auch extrem relevant. Genauso bei Nayla Fawzi, die sich mit Cybermobbing beschäftigt (vgl. Fawzi 2009), oder Claudia Riesmeyer, die sich Fragen der Medienkompetenz widmet.

Gibt es heute schon etwas, auf das Sie besonders stolz sind?

Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich auf etwas stolz bin. Ich denke bei der Frage eigentlich zuerst an meine Eltern, weil sie nicht die Chance hatten, Abitur zu machen, obwohl sie das sicher geschafft hätten. Meine Eltern konnten sich damals gar nicht vorstellen, was ihre Kinder einmal alles machen werden. Ich finde gut, dass ich mit diesem Hintergrund Professor werden konnte. Stolz ist aber ein schwieriger Begriff. Man ist ja auch Produkt der Umstände und der Personen, auf die man im Elternhaus getroffen ist und in der Schule.

Bereits in der Schulzeit?

Ja, schon. Mein Englischlehrer zum Beispiel, der mich immer fasziniert hat. Wobei er sehr streng war, aber extrem gerecht. Er sprach feinstes Oxford-Englisch, und sein Unterricht war insgesamt einfach super. Ich hatte auch einen Geschichtslehrer, der sehr engagiert war. Er war in der CDU. Politisch konnte ich mich gar nicht mit ihm identifizieren. Als Geschichtslehrer war er aber genial. Es gab in der Schule schon ein paar Figuren, die ich gut fand, weil sie gesellschaftspolitisch so engagiert waren. Mit dem Stolz habe ich aber tatsächlich Probleme. Zu sagen: „Das habe ich ganz super gemacht!“, das mache ich eigentlich nicht. Da bin ich eher stolz auf meine Kinder, glaube ich. Was es natürlich gibt, sind Studien, wo man sagt: „Die sind echt gut!“. Aber genauso gibt es Studien, die ich zwar publiziert habe, die aber vielleicht nur „okay“ sind.

Literaturangaben

  • Wolfgang Donsbach: International vergleichende Kommunikatorforschung. In: Jürgen Wilke (Hrsg.): Die Aktualität der Anfänge. 40 Jahre Publizistikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Köln: Herbert von Halem 2005, S.158-175.
  • Nayla Fawzi: Cyber-Mobbing. Ursachen und Auswirkungen von Mobbing im Internet. Baden-Baden: Nomos 2009.
  • Carsten Reinemann/Marcus Maurer: Schröder gegen Stoiber. Nutzung, Wahrnehmung und Wirkung der TV-Duelle. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003.
  • Carsten Reinemann/Marcus Maurer/Jürgen Maier/Michaela Maier: Schröder gegen Merkel. Wahrnehmung und Wirkung des TV-Duells 2005 im Ost-West-Vergleich. Wiesbaden: VS Verlag 2007.
  • Carsten Reinemann/Marcus Maurer/Thomas Zerback/Olaf Jandura: Die Spätentscheider. Medienwirkungen auf kurzfristige Wahlentscheidungen. Wiesbaden: VS Verlag 2013.
  • Carsten Reinemann/Sebastian Scherr: Der Werther-Defekt. Plädoyer für einen neuen Blick auf den Zusammenhang von suizidalem Verhalten und Medien. In: Publizistik 56. Jg. (2011), S. 89-94.
  • Sebastian Scherr/Carsten Reinemann: Belief in a Werther Effect: Third-Person Effects in the Perceptions of Suicide Risk for Others and the Moderating Role of Depression. In: Suicide and Life-Threatening Behavior Vol. 41 (2011), S. 624-634.

Empfohlene Zitierweise

  • Carsten Reinemann: Sich öffentlich zu äußern, ist eine Bringschuld. In: Michael Meyen/Thomas Wiedemann (Hrsg.): Biografisches Lexikon der Kommunikationswissenschaft. Köln: Herbert von Halem 2013. http://blexkom.halemverlag.de/oeffentlich/ (Datum des Zugriffs).