Lexikoneintrag

Axel Zerdick

Eingetragen am 3. Apr. 2018
Der sozialdemokratische Wirtschaftswissenschafter Axel Zerdick prägte ab den 1970er-Jahren die Gebiete Medien- und Internetökonomie. Heute gilt er im Fach als Pionier und Vordenker emergierender Medienstrukturen und Marktmodelle. Seinen Leitgedanken (Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu vernetzen) lebte er selbst vor.

Hermann Budzislawski

Eingetragen am 3. Apr. 2018
Kein anderer hat die Anfänge der Journalistik in der DDR so stark geprägt. Der erste Dekan der Leipziger Fakultät war dabei eher an praktischer Journalistenausbildung interessiert als an wissenschaftlicher Erkenntnis. Trotzdem hat er die Professorengeneration ausgebildet, die das Fach erfinden sollte.

Christian Padrutt

Eingetragen am 3. Apr. 2018
Christian Padrutts früher Tod erschütterte die noch wenig gefestigte schweizerische Publizistikwissenschaft. Als Historiker, Journalist und Zeitungswissenschaftler verstand Padrutt es, Theorie und Praxis im Zuge der sozialwissenschaftlichen Wende zu vereinen.

Henk (Hendricus) J. Prakke

Eingetragen am 1. Feb. 2018
Als Institutsleiter in Münster und Mitgründer der DGPuK hat Henk Prakke die deutschsprachige Kommunikationswissenschaft in den 1960er-Jahren aus einer Krise geführt. Die inhaltliche Leistung des Niederländers (und hier vor allem seine Theorie der „funktionalen Publizistik“) ist aber umstritten.

Barbara Thomaß

Eingetragen am 1. Feb. 2018
Barbara Thomaß zählt zu den wichtigsten Experten der international vergleichenden Mediensystemanalyse. Über Journalistenausbildung und Medienaufsicht wirkt sie auch auf die journalistische Praxis ein.

Emil Dovifat

Eingetragen am 1. Feb. 2018
Emil Dovifat gilt als einer der Gründungsväter des Fachs in Deutschland – nicht zuletzt durch seine Schülerin Elisabeth Noelle-Neumann. Umstritten sind bis heute Dovifats Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus und die tatsächliche Bedeutung seines wissenschaftlichen Werkes.