Autor:in: <span>Michael Meyen</span>
  • Karl Friedrich Reimers

    Karl Friedrich Reimers war von 1991 bis 1993 Gründungsdekan in Leipzig und schuf dort eines der größten Fachinstitute sowie ein besonderes Profil. Seine wissenschaftliche Heimat war die HFF in München, wo er von 1975 bis 2001 als Professor lehrte.
  • Heinz-Werner Stuiber

    Heinz-Werner Stuiber hat mehr als zwei Jahrzehnte in München gelehrt und war dort unter anderem für den Diplomstudiengang Journalistik zuständig. Von Stuiber stammt ein Standardwerk über den Rundfunk in Deutschland.
  • Journalisten brauchen Forschung und Statistik

    Günther Rager hat das Fach in Hohenheim aufgebaut und dann zweieinhalb Jahrzehnte in Dortmund Journalisten ausgebildet. Thomas Wiedemann und Michael Meyen haben mit ihm am 1. Juli 2015 auch über den langen Arm der Politik gesprochen und über die Neugründung in Leipzig.
  • Günther Rager

    Günther Rager steht für die Verbindung von Journalistenausbildung und empirischer Forschung. Er war zweieinhalb Jahrzehnte Professor in Dortmund und hat zwischendurch den Fachstandort Leipzig gerettet.
  • Der Mensch kommt in der Theorie zu kurz

    Fritz Beckert war an der Sektion Journalistik nur eine Randfigur. Er hat hier ab 1975 Psychologie unterrichtet. Sein Lebensweg ist aber exemplarisch für die DDR-Professoren der ersten Stunde. Das Arbeiterkind Beckert hat sich sein Wissen als Autodidakt angeeignet und stieß dabei früh auf die Medienrezeptionsforschung. Michael Meyen hat ihn am 23. Juni in Chemnitz interviewt.
  • Wir waren ein Hort des Opportunismus

    Klaus Preisigke hat in Leipzig Fernsehjournalisten ausgebildet und war selbst ein Bildschirmgesicht. Michael Meyen hat mit am 2. April 2015 in Rostock über Eliteausbildung in der DDR gesprochen und über die Vorzüge einer Professur gegenüber einer Laufbahn im Journalismus und in der Partei.
  • Es gibt keine unpolitische Wissenschaft

    Als führender Wissenschaftsmethodiker und Mitglied der SED-Kreisleitung war Wulf Skaun Ende der 1980er Prototyp der künftigen Professorengeneration an der Sektion Journalistik. Michael Meyen hat mit ihm am 22. Juni 2015 in Leipzig über seinen Weg an die Universität gesprochen sowie über seine Arbeiten zur Mediensoziologie und zur Medienpolitik.
  • Um Qualität geht es immer und überall

    Karl-Heinz Röhr hat an der Universität Leipzig alle akademischen Stationen durchlaufen. Michael Meyen hat ihn am 4. März 2015 in Leipzig nach seinem Studium an der Fakultät für Journalistik gefragt, nach Hermann Budzislawski, dessen persönlicher Assistent Röhr war, und dann vor allem nach der Ausbildung, die er selbst als Professor mit verantwortet hat.
  • Journalismus braucht Sprache

    Der Deutschlehrer Werner Michaelis hat in Leipzig schon Journalisten ausgebildet, als es die Fakultät noch gar nicht gab. Michael Meyen hat am 7. August 2015 mit ihm über die Position der Stilistik in der Journalistik gesprochen, über seine Chefs und über seine Beziehung zu Elisabeth Noelle-Neumann.
  • Ich habe gesucht

    Hans Poerschke galt an der Sektion Journalistik als der führende theoretische Kopf. In den Wendemonaten wählten ihn die Studenten zum neuen Direktor. Michael Meyen hat ihn am 5. März 2015 in Bitterfeld nach seinem Weg zu Lenin gefragt und nach dem Platz, den die Theorie in der Journalistenausbildung der DDR hatte.
  • Leipziger Biografien

    Dieses Feature dokumentiert sechs biografische Interviews mit führenden DDR-Journalistikwissenschaftlern. BLexKom möchte damit die Lebensgeschichten dieser Protagonisten festhalten und Forschung zu einem Feld der Fachgeschichte anregen, das auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung weitgehend brach liegt.
  • Roger Blum

    Roger Blum ist 1989 aus der Chefredaktion des Tages-Anzeigers nach Bern berufen worden und hat das Fach dort bis zu seinem Abschied 2010 institutionalisiert. Er hat einen eigenen Ansatz für den Vergleich von Mediensystemen entwickelt und sein Fachwissen auf zentralen Positionen in die Schweizer Medienselbstkontrolle eingebracht.