Stephan Ruß-Mohl
Stephan Ruß-Mohl ist Professor in Lugano und Gründer des European Journalism Observatory. Als Quereinsteiger aus der Praxis etablierte er sich als Verfechter von Qualität und Glaubwürdigkeit des Journalismus.
Stephan Ruß-Mohl ist Professor in Lugano und Gründer des European Journalism Observatory. Als Quereinsteiger aus der Praxis etablierte er sich als Verfechter von Qualität und Glaubwürdigkeit des Journalismus.
Will Teichert etablierte den „Uses and Gratifications“-Ansatz im Fach und stellte sich mit seinem soziologisch geprägten Fokus auf ein aktives Medienpublikum gegen damalige Annahmen über passive Medienrezipienten. Der praxisnahe Wissenschaftler sieht sich außerdem besonders der journalistischen Qualität verpflichtet.
Der Soziologe Karsten Renckstorf entwickelte in Abgrenzung zu dem damals vorherrschenden Bild passiver Medienrezipienten einen Ansatz, der von aktiver Mediennutzung auf der Basis individueller Bedürfnisse ausging. Im Fach gilt er außerdem als Wegbereiter von „Mixed Methods“.
Horst Pöttker war und ist einer der stärksten Motoren des Fachs Journalistik. Michael Meyen hat ihn am 25. Mai 2018 in Wien getroffen und mit ihm auch über 1968 gesprochen, über den Umgang mit dem Erbe der DDR und über die Affäre Eumann.
Ulrich Pätzold hat auch als Wissenschaftler immer journalistisch und redaktionell gearbeitet. Er trug dazu bei, die akademische Journalistenausbildung zu etablieren oder vielmehr zu reformieren, um so den „Antagonismus von Theorie und Praxis“ in der Publizistikwissenschaft zu durchbrechen.
Petra Dorsch-Jungsberger hat in München 40 Jahre Institutsgeschichte miterlebt, wurde dort als eine der ersten Frauen im Fach habilitiert und war vor allem in den 1980er-Jahren an zahlreichen Forschungsprojekten der Bundesregierung beteiligt.