Die inhaltliche Wende
Gabriel Wonn vergleicht die „Einführung in die journalistische Methodik“ von 1985 mit einem Lehrbuch, das unter dem Einfluss von Glasnost und Perestroika entstand, aber nicht mehr gedruckt wurde.
Gabriel Wonn vergleicht die „Einführung in die journalistische Methodik“ von 1985 mit einem Lehrbuch, das unter dem Einfluss von Glasnost und Perestroika entstand, aber nicht mehr gedruckt wurde.
Der Philosoph Bernd Okun war für viele Leipziger Journalistikstudenten Hoffnungsträger und intellektueller Fixpunkt. Michael Meyen hat mit ihm am 7. Januar 2020 in Leipzig über seine Vorlesungen gesprochen und über die genetischen Defekte der DDR, über die Abwicklung und über seinen Weg zu einem gefragten Coach für Führungskräfte.
Ende Mai 1990 kam die Crème de la Crème der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft an die Karl-Marx-Universität, um die Kolleginnen und Kollegen aus dem Osten kennenzulernen. BLexKom dokumentiert dieses „erste Leipziger Seminar zur akademischen Journalistenausbildung“.
Der Name Günter Bentele steht im Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft für Öffentlichkeitsarbeit und PR-Forschung, dabei liegen seine Wurzeln in der Kommunikationstheorie und Semiotik.
Mit Dietrich Kerlen kam die Buchwissenschaft ans Leipziger Institut. Der promovierte Theologe und Philosoph hatte eine Verlagskarriere hinter sich und vorher bei Bertelsmann gearbeitet – dem Stifter der Professur.
Obwohl kein Kommunikations- oder Journalistikwissenschaftler, hat der SED-Politiker Emil Dusiska die Fakultät und Sektion der Leipziger Universität geprägt und dort vor allem die Praxisausbildung und den internationalen Austausch entscheidend gefördert.