Hanno Hardt
Der Name Hanno Hardt steht für eine marxistisch geprägte kritische Kommunikationswissenschaft. Er lehrte in Iowa und Ljubljana und war in den 1970er- und 1980er-Jahren auch in Deutschland mehrfach Kandidat für eine Professur.
Der Name Hanno Hardt steht für eine marxistisch geprägte kritische Kommunikationswissenschaft. Er lehrte in Iowa und Ljubljana und war in den 1970er- und 1980er-Jahren auch in Deutschland mehrfach Kandidat für eine Professur.
Kurt Koszyk ist über den Jahreswechsel 2014/15 in München gestorben. Mit ihm verliert die deutschsprachige Kommunikationswissenschaft ihren ersten großen Pressehistoriker, einen Institutionenbauer und einen der Pioniere der akademischen Journalistenausbildung.
Ursula E. Koch hatte anderthalb Jahrzehnte einen Lehrstuhl in München. Zu ihrem 80. Geburtstag am 2. Dezember 2014 veröffentlicht BLexKom eine Kompilation von Interviews, die Maria Löblich, Michael Meyen und Natalie Hermann zwischen 2003 und 2005 geführt haben (vgl. Meyen/Löblich 2007: 136-150).
Ursula E. Koch ist 1985 aus Paris auf den Münchner Traditionslehrstuhl berufen worden. Sie hat dort drei Professoren ausgebildet, zahlreiche Examensarbeiten betreut und mit großen Ausstellungen für das Fach und die Mediengeschichte geworben. Außerdem steht sie wie kaum eine zweite Fachvertreterin für die Verbindung nach Frankreich.
Wolfgang Donsbach war 2010 der erste Professor einer deutschen Universität, den die International Communication Association zum Fellow machte. Er hat zwei internationale Fachgesellschaften geleitet und eine voluminöse Enzyklopädie herausgegeben.
Harry Pross wurde als Seiteneinsteiger nach einer Karriere als Journalist und Schriftsteller 1968 nach Berlin berufen. Seine Wirkung resultierte nicht aus Beiträgen zur damals entstehenden empirischen Forschung, sondern aus dem Reichtum eines der geistes- und sozialwissenschaftlichen Tradition verpflichteten öffentlichen Intellektuellen.