Lutz Erbring
Lutz Erbring war in den USA auf dem Weg zu einer glänzenden akademischen Karriere, als er gebeten wurde, an der Freien Universität Berlin die Basis für eine sozialwissenschaftlich orientierte Publizistikwissenschaft zu legen.
Lutz Erbring war in den USA auf dem Weg zu einer glänzenden akademischen Karriere, als er gebeten wurde, an der Freien Universität Berlin die Basis für eine sozialwissenschaftlich orientierte Publizistikwissenschaft zu legen.
Hans-Bernd Brosius gehört zu den produktivsten und am häufigsten zitierten Kommunikationswissenschaftlern im deutschsprachigen Raum. Für sein Wirken stehen auch der Ausbau des Münchner Fachinstituts sowie die lange Liste seiner Schülerinnen und Schüler.
Günther Rager hat das Fach in Hohenheim aufgebaut und dann zweieinhalb Jahrzehnte in Dortmund Journalisten ausgebildet. Thomas Wiedemann und Michael Meyen haben mit ihm am 1. Juli 2015 auch über den langen Arm der Politik gesprochen und über die Neugründung in Leipzig.
Günther Rager steht für die Verbindung von Journalistenausbildung und empirischer Forschung. Er war zweieinhalb Jahrzehnte Professor in Dortmund und hat zwischendurch den Fachstandort Leipzig gerettet.
Fritz Beckert war an der Sektion Journalistik nur eine Randfigur. Er hat hier ab 1975 Psychologie unterrichtet. Sein Lebensweg ist aber exemplarisch für die DDR-Professoren der ersten Stunde. Das Arbeiterkind Beckert hat sich sein Wissen als Autodidakt angeeignet und stieß dabei früh auf die Medienrezeptionsforschung. Michael Meyen hat ihn am 23. Juni in Chemnitz interviewt.
Als führender Wissenschaftsmethodiker und Mitglied der SED-Kreisleitung war Wulf Skaun Ende der 1980er Prototyp der künftigen Professorengeneration an der Sektion Journalistik. Michael Meyen hat mit ihm am 22. Juni 2015 in Leipzig über seinen Weg an die Universität gesprochen sowie über seine Arbeiten zur Mediensoziologie und zur Medienpolitik.