Thomas Wiedemann

Thomas Wiedemann, Dr. habil., geboren 1981, hat Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Französische und Spanische Philologie in München, Nancy und Barcelona studiert. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz.
ISNI: 0000000419360161 · GND: 1038797772
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Werner Früh
Werner Früh prägte die Kommunikationswissenschaft theoretisch und methodisch. Sein Name ist untrennbar mit Medienwirkungs- und Rezeptionsforschung sowie mit Medieninhaltsanalyse verbunden. -
Horst Holzer
Wie kein Zweiter steht Horst Holzer dafür, dass es in den 1960er- und 1970er-Jahren auch in der Kommunikationswissenschaft eine Strömung gab, die Machtstrukturen kritisch durchleuchtete und auf eine Veränderung der Gesellschaft hinwirken wollte, sich im Fach aber aus wissenschaftsinternen und -externen Gründen kaum Geltung verschaffen konnte. -
Ich sehe mich eher als Lehrer
Heinz Pürer hat mehrere Studentengenerationen mit seinen Lehrbüchern geprägt. Aus Anlass seines 70. Geburtstages am 13. August 2017 veröffentlicht BLexKom ein Interview, das Michael Meyen und Maria Löblich 2003 in München geführt haben (vgl. Meyen/Löblich 2004: 271-280). -
Antworten auf Gerd Kopper
Auf das Papier von Gerd Kopper zur „Zukunft einer Fachgeschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland“ sind zehn Reaktionen eingegangen, die hier in ihrer ursprünglichen Form und in alphabetischer Reihenfolge veröffentlicht werden. -
I Really Do Have a Lot of Questions
Janet Wasko talks about her academic career, the political economy of communication approach, the situation of critical scholars in the US field, and the past and future of IAMCR. Thomas Wiedemann led the interview on October 23, 2015 in Madrid. -
Überleben im journalistischen Feld
Der Aufsatz blickt zurück auf die journalistische Vergangenheit des Publizistikwissenschaftlers Walter Hagemann zur Zeit des Nationalsozialismus. Gezeigt wird, dass es Hagemann trotz nationaler Akzentsetzung weder als Chefredakteur der Berliner Germania noch als Herausgeber des Pressedienstes Vox Gentium gelang, der Stigmatisierung als Regimegegner zu entgehen. -
Wilmont Haacke
Der Feuilleton- und Zeitschriftenforscher Wilmont Haacke war beteiligt an der Neugestaltung des Fachs nach 1945, steht gleichzeitig aber für die personelle Kontinuität der damaligen Disziplin mit der nationalsozialistischen Zeitungswissenschaft. -
Zu forschen ist für mich das größte Privileg
Helena Bilandzic vertritt die Kommunikationswissenschaft seit 2012 im DFG-Fachkollegium Sozialwissenschaften. Michael Meyen hat sie am 28. November 2013 in ihrem Augsburger Büro gefragt, was sie dabei gelernt hat und wie Frau an der Universität Karriere machen kann. -
Kurt Koszyk
Der Name Kurt Koszyk ist in der Kommunikationswissenschaft untrennbar mit Pressegeschichte und Journalistenausbildung verbunden. Grund dafür ist vor allem sein Beitrag zum Auf- und Ausbau des Instituts für Zeitungsforschung sowie des Instituts für Journalistik in Dortmund. -
Ich habe dieses Fach erfunden
Ulrich Saxer ist der Vater der Publizistikwissenschaft in Zürich. Rund zwei Jahre nach seinem Tod veröffentlicht BLexKom ein Gespräch, das Michael Meyen und Maria Löblich 2006 in München geführt haben (vgl. Meyen/Löblich 2007: 59-75). -
Die Neuerfindung der Publizistikwissenschaft
Walter Hagemann war die zentrale Figur der Publizistikwissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seinem Eingreifen in den Ost-West-Konflikt stürzte er das Fach am Ende der 1950er-Jahre aber in eine schwere Krise. Pünktlich zu Hagemanns 50. Todestag dokumentiert BLexKom fünf Zeitzeugengespräche über sein Wirken am Institut für Publizistik der Universität Münster. -
Hagemann war der Vater des Instituts
Thomas Wiedemann hat Hildegard und Peter Pleyer am 3. Dezember 2010 in Münster zu ihrem Studium bei Walter Hagemann am Institut für Publizistik an der Universität Münster befragt (vgl. Wiedemann 2012). BLexKom dokumentiert dieses Gespräch aus Anlass des 50. Todestages von Walter Hagemann am 16. Mai 2014.
