Hubert Max
Als Zeitungswissenschaftler im Dritten Reich gelang es Hubert Max, das Ansehen des Fachs zu verbessern. Dies war ihm vor allem durch seine starke Nähe zur NSDAP möglich.
Als Zeitungswissenschaftler im Dritten Reich gelang es Hubert Max, das Ansehen des Fachs zu verbessern. Dies war ihm vor allem durch seine starke Nähe zur NSDAP möglich.
Wilhelm Kapp war zunächst evangelischer Pfarrer. Sein politisches Engagement und seine publizistischen Tätigkeiten führten zu einem Lehrauftrag für Publizistik und Zeitungswesen an der Universität Freiburg, wo er 1927 das Institut für Zeitungswissenschaft gründete.
Christian Padrutts früher Tod erschütterte die noch wenig gefestigte schweizerische Publizistikwissenschaft. Als Historiker, Journalist und Zeitungswissenschaftler verstand Padrutt es, Theorie und Praxis im Zuge der sozialwissenschaftlichen Wende zu vereinen.
Kurt Imhof war einer der profiliertesten Fachvertreter – als Theoretiker, als Medienqualitätsforscher, als öffentliche Figur. Fast drei Jahre nach seinem Tod dokumentiert BLexKom ein Interview, das Nathalie Huber am 12. Juli 2006 mit ihm in München für ihre Dissertation geführt hat (vgl. Huber 2010).
Der Übergang von der NS-Zeitungswissenschaft bis zur DDR-Journalistik passierte nicht von heute auf morgen. Dieser Beitrag zeichnet die Geschichte der Einrichtungen des Fachs an der Universität Leipzig in den ersten Nachkriegsjahren.
Gerhard Menz prägte als Buchhandelsforscher, Zeitungswissenschaftler und Betriebswirtschaftler über lange Zeit unterschiedliche Bereiche des Fachs. Er war sowohl an der Handels-Hochschule als auch an der Universität in Leipzig tätig. Mit einem Kommentar von Hans Altenhein (2021).