Abwicklung und Neustart
Der Beitrag zeichnet auf Basis von Akten, Zeitzeugeninterviews und Medienberichten in Form einer kommentierten Chronologie nach, was an der Leipziger Sektion Journalistik vom Herbst 1989 bis zum Frühjahr 1991 passiert ist.
Der Beitrag zeichnet auf Basis von Akten, Zeitzeugeninterviews und Medienberichten in Form einer kommentierten Chronologie nach, was an der Leipziger Sektion Journalistik vom Herbst 1989 bis zum Frühjahr 1991 passiert ist.
Karl-Heinz Röhr ist in der DDR sozusagen auf den letzten Drücker Professor für Grundlagen der journalistischen Methodik geworden, hat dieses Fach aber spätestens seit Mitte der 1960er Jahre entscheidend geprägt. BLexKom dokumentiert hier einen Vortrag, den er 1996 in Leipzig gehalten hat.
Der Titel dieses Features ist geborgt: von einer Podiumsdiskussion zum Ende der Leipziger Sektion Journalistik, die hier neben Zeitzeugenaussagen, einem Ost-West-Seminar von 1990, einer Bilanz von Karl-Heinz Röhr und einer Chronologie der Wendezeit dokumentiert wird.
Gabriel Wonn vergleicht die „Einführung in die journalistische Methodik“ von 1985 mit einem Lehrbuch, das unter dem Einfluss von Glasnost und Perestroika entstand, aber nicht mehr gedruckt wurde.
Der Philosoph Bernd Okun war für viele Leipziger Journalistikstudenten Hoffnungsträger und intellektueller Fixpunkt. Michael Meyen hat mit ihm am 7. Januar 2020 in Leipzig über seine Vorlesungen gesprochen und über die genetischen Defekte der DDR, über die Abwicklung und über seinen Weg zu einem gefragten Coach für Führungskräfte.
Ende Mai 1990 kam die Crème de la Crème der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft an die Karl-Marx-Universität, um die Kolleginnen und Kollegen aus dem Osten kennenzulernen. BLexKom dokumentiert dieses „erste Leipziger Seminar zur akademischen Journalistenausbildung“.