Wolfram Peiser
Wolfram Peiser hat seinen Kampf gegen den Krebs am 19. Juni 2021 verloren. Michael Meyen erinnert an einen Kollegen, mit dem er weite Strecken des akademischen Weges gemeinsam zurückgelegt hat.
Wolfram Peiser hat seinen Kampf gegen den Krebs am 19. Juni 2021 verloren. Michael Meyen erinnert an einen Kollegen, mit dem er weite Strecken des akademischen Weges gemeinsam zurückgelegt hat.
Werner Wirth hat maßgeblich dazu beigetragen, die Methodenausbildung im Fach zu kanonisieren, und selbst in zahlreichen Publikationen Standards für die empirische Forschung gesetzt.
Der Name Romy Fröhlich steht für Forschung in den Feldern PR, Geschlechtergerechtigkeit sowie Medien und Krieg. Sie hat das Fach als DGPuK-Vorsitzende und Mentorin auch institutionell geprägt.
Heinz-Werner Stuiber, von 1985 bis 2006 Professor in München, ist am 23. Juni 2019 nach langer Krankheit gestorben. BLexKom veröffentlicht ihm zu Ehren eine Kompilation von Gesprächen, die Maria Löblich und Michael Meyen 2003 und 2006 mit ihm geführt haben (vgl. Meyen/Löblich 2007: 360-374).
Wie kein Zweiter steht Horst Holzer dafür, dass es in den 1960er- und 1970er-Jahren auch in der Kommunikationswissenschaft eine Strömung gab, die Machtstrukturen kritisch durchleuchtete und auf eine Veränderung der Gesellschaft hinwirken wollte, sich im Fach aber aus wissenschaftsinternen und -externen Gründen kaum Geltung verschaffen konnte.
Das Vokabular der Kommunikationswissenschaft verdankt Hertha Sturm den Begriff der „fehlenden Halbsekunde“. Die Medienpsychologin setzte sich im Bildungsfernsehen für eine zuschauerfreundliche Dramaturgie ein – und half quasi nebenbei, die sozialwissenschaftliche Wende in München zu festigen.