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Horst Holzer

Wie kein Zweiter steht Horst Holzer dafür, dass es in den 1960er- und 1970er-Jahren auch in der Kommunikationswissenschaft eine Strömung gab, die Machtstrukturen kritisch durchleuchtete und auf eine Veränderung der Gesellschaft hinwirken wollte, sich im Fach aber aus wissenschaftsinternen und -externen Gründen kaum Geltung verschaffen konnte.

Hertha Sturm

Das Vokabular der Kommunikationswissenschaft verdankt Hertha Sturm den Begriff der „fehlenden Halbsekunde“. Die Medienpsychologin setzte sich im Bildungsfernsehen für eine zuschauerfreundliche Dramaturgie ein – und half quasi nebenbei, die sozialwissenschaftliche Wende in München zu festigen.