Die FDJ und die Leipziger Journalistik
Andreas Parnt kommt über die Akten der FDJ auch dem Leipziger Studentenleben auf die Spur und beschreibt unter anderem die Zeitschrift „public“ und den Klub im Wohnheim.
Andreas Parnt kommt über die Akten der FDJ auch dem Leipziger Studentenleben auf die Spur und beschreibt unter anderem die Zeitschrift „public“ und den Klub im Wohnheim.
Christopher Wand fragt nach der Rolle, die Hermann Budzislawski bei der Entwicklung der sozialistischen Journalistikwissenschaft spielte, und bettet die Theorieentwicklung an der Fakultät dafür in einen größeren Kontext ein.
Annett Sofie Schug vergleicht Journalistik-Lehrhefte aus drei Epochen und zeigt so, wie sich die Inhalte der Ausbildung in Leipzig verändert haben – weg von der Pressegeschichte, hin zu Praxis und wissenschaftlichen Methoden.
Jasmin Franz fragt, wie das Gleichberechtigungspostulat in der Praxis der Leipziger Journalistenausbildung umgesetzt wurde. Sie porträtiert Hedwig Voegt, die einzige Professorin, und zeigt die Hürden, vor denen Akademiker-Frauen auch in der DDR standen.
Patrick Merziger, 2014 als Professor für Kommunikationsgeschichte an die Universität Leipzig berufen und Herausgeber dieses Features, ordnet die Texte hier in die Literatur ein und liefert die nötigen Hintergrundinformationen zum Entstehungskontext.
Gerhard Vowe ist aus der Politikwissenschaft ins Fach gekommen und hat hier mit der DFG-Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ eine der größten kollektiven Forschungsanstrengungen geleitet. Michael Meyen hat ihn am 19. Juni 2019 in seiner Wohnung in Berlin getroffen.