Schlagwort: <span>1970s</span>

Erhard Schreiber

Keine Professur, keine Habilitation – dennoch hat Erhard Schreiber eines der ersten Lehrbücher des Fachs vorgelegt und damit mehrere Studentengenerationen geprägt. Der DDR-Flüchtling beschäftigte sich intensiv mit der DDR-Journalistik und galt sowohl hierbei als auch allgemein als kritischer Kopf.

Will Teichert

Will Teichert etablierte den „Uses and Gratifications“-Ansatz im Fach und stellte sich mit seinem soziologisch geprägten Fokus auf ein aktives Medienpublikum gegen damalige Annahmen über passive Medienrezipienten. Der praxisnahe Wissenschaftler sieht sich außerdem besonders der journalistischen Qualität verpflichtet.

Ulrich Pätzold

Ulrich Pätzold hat auch als Wissenschaftler immer journalistisch und redaktionell gearbeitet. Er trug dazu bei, die akademische Journalistenausbildung zu etablieren oder vielmehr zu reformieren, um so den „Antagonismus von Theorie und Praxis“ in der Publizistikwissenschaft zu durchbrechen.