Peter Glotz (Foto: privat)

Klaus Beck: Peter Glotz war ein Ideengeber

Michael Mang hat Klaus Beck am 23. Juli 2007 in Berlin gefragt, wie er seinen Chef, den Erfurter Rektor Peter Glotz, erlebt hat (vgl. Mang 2007). BLexKom dokumentiert dieses Gespräch aus Anlass des 75. Geburtstages von Glotz am 6. März 2014.


Klaus Beck (Jahrgang 1963) wurde 1997 wissenschaftlicher Assistent am Erfurter Lehrstuhl von Peter Glotz. Nach Stationen in Leipzig und Greifswald lehrt Beck seit Oktober 2007 da, wo er studiert und promoviert hat: am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

Wie haben Sie Peter Glotz kennengelernt?

Über eine Anzeige in der Zeitung. Dort war eine C1-Stelle ausgeschrieben. Ich bin davon ausgegangen, dass der Mann längst jemanden hat. Glotz hatte sehr viele Kontakte und war Sozialdemokrat. Ich dachte, er würde bestimmt einen Genossen einstellen. Ich habe mich trotzdem beworben und bekam tatsächlich eine Einladung.

Was war Ihr erster Eindruck von Glotz?

Zunächst musste ich absagen, weil ich eine Fernreise gebucht hatte. Das habe ich offen gesagt, weil ich mir ohnehin keine Chancen ausgerechnet habe. Zurück kam ein persönliches Schreiben: kein Problem, wir verschieben das einfach. Ich kannte Glotz noch nicht, obwohl er in Berlin Wissenschaftssenator war, als ich hier Publizistik studiert habe. Später habe ich ihm erzählt, dass ich mich damals fürchterlich über ihn geärgert hatte. Persönlich kennengelernt haben wir uns tatsächlich erst bei dem Bewerbungsgespräch auf der Krämerbrücke in Erfurt.

Die Stelle war für neue Medien und Computer-Literacy ausgeschrieben. Hat Sie überrascht, dass ausgerechnet der Zeitungswissenschaftler Glotz so etwas suchte?

Überhaupt nicht. Ich hatte Glotz vor allem als Wissenschafts- und Forschungspolitiker wahrgenommen. Als jemanden, der an Innovationen interessiert ist. Deshalb war mir klar, dass er in Erfurt nicht ein zweites München aufbauen würde. In dem Bewerbungsgespräch war das auch überhaupt kein Thema. Die Lehren eines Aswerus oder so (vgl. Aswerus 1993). Später gab es dann schon mal Frotzeleien. Peter Glotz, der ausgerechnet einen Berliner einstellt.

Sie haben ihn als „Beschleuniger“ beschrieben (Bergsdorf 2006: 28). War es schwer, seinen Rhythmus mitzugehen?

Nein. Glotz war ja nicht oberflächlich. Er wollte zwar rasch Ergebnisse, hat aber respektiert, wenn man für bestimmte Dinge länger brauchte. Selbst so einem Schnelldenker, der immer bereit war für ein Statement in Presse und Fernsehen, ist klar gewesen, dass Wissenschaft anders funktioniert. Das habe ich ja auch in meiner Erfurter Gedenkrede erwähnt: Die Delphi-Studie, die wir zusammen gemacht haben, ging ihm nicht schnell genug. Die Lösung war dann, den Ergebnisbericht zu splitten (vgl. Bergsdorf 2006: 25-29).

Was heißt das?

Ein Buch für die Fachkollegen, für den akademischen Diskurs, den er in gewisser Weise esoterisch fand (vgl. Beck et al. 2000). Und sein Buch Die beschleunigte Gesellschaft (Glotz 1999). Das wurde in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Glotz hat das so vorausgesagt. Ihm war wichtig, nicht einfach so ins Blaue hineinzuschreiben. Die beschleunigte Gesellschaft basiert zum Teil auf unserer Delphi-Studie, aber zum Teil auf ganz anderen Quellen. Das ist populäre Wissenschaftspublizistik und kein Erguss individueller Weitsicht.

Glotz war wichtig, in die Gesellschaft zu wirken.

Extrem wichtig. Medienpräsenz war für ihn wirklich zentral. Aber nicht bloß, um in der Öffentlichkeit zu sein, sondern auch, damit Öffentlichkeit funktioniert. Das ist ohne sein Fachverständnis nicht denkbar. Möglicherweise war er auch eitel, aber das war nicht der Hauptgrund. Ihm war es wichtig, dass es im öffentlichen Diskurs auch fundierte Meinungen gibt. Wissenschaftlich fundierte Meinungen. Das war seine Stärke, und das wusste er auch. Sonst ist die Präsenz unseres Faches in der Öffentlichkeit ja unglaublich schlecht.

Hat Parteipolitik dabei eine Rolle gespielt?

Überhaupt nicht. Auch nicht bei meiner Einstellung als Assistent. Er hat mich nie gefragt, ob ich in einer Partei bin. Auch bei den Forschungsergebnissen war das egal, ob irgendeiner gut oder schlecht abschneidet. Das Delphi- Projekt wurde durch die Bundesregierung finanziert, also sozialdemokratisch. Das hat ihn aber überhaupt nicht gekümmert.

War Politik sonst ein Thema?

Vielleicht die lokale Wissenschaftspolitik, die sich aber auch nicht an Parteien orientierte, weil es in Thüringen damals eine große Koalition gab. Sein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse kann man mit der politischen Einstellung erklären. Die Themen, für die er sich interessiert hat. Eine kleine Anekdote: Irgendwann habe ich mir erlaubt, in einem Paper „Mainzer Schule“ zu schreiben. Das war gar nicht despektierlich gemeint. Für Glotz ging das gar nicht. Das klang ihm zu negativ.

In Ihrer Gedenkrede haben Sie auch gesagt, dass in Erfurt vieles über das Handy gelaufen ist.

Ich bin schnell dazu übergegangen, vieles zu verschriftlichen. Verwaltungsangelegenheiten, aber auch Statements. Das macht man nicht, wenn der Chef ständig präsent ist. Glotz hat sich das dann im Auto angeschaut und zurückgerufen. Das war unproblematisch. Er war auch gar nicht so gelten im Büro, allerdings meist nur kurz, weil er viele Termine hatte.

Welche inhaltlichen Gemeinsamkeiten gab es?

Das Thema Telekommunikation und neue Medien. Durch seine Tätigkeit bei der Telekom hatte Glotz viele Connections. Ich war vorher auch bei der Telekom, in Berlin als Begleitforscher. Außerdem verband uns eine kritische Distanz gegenüber  Hypes. Das können Sie in der Beschleunigten Gesellschaft nachlesen (vgl. Glotz 1999). Ihm war zum Beispiel zuwider, dass jedes Dorint-Hotel seine Medientage hatte.

Kein Dissens?

Wahrscheinlich war ich ihm zu scholastisch. Ich habe immer gesagt, man braucht Theorie, aber auch Empirie. Glotz hat eloquente und schlaue Kollegen geschätzt, Jochen Hörisch zum Beispiel. Für mich war das viel Form mit wenig Inhalt. Bei Vilém Flusser waren wir uns dagegen einig. Damals war mir gar nicht bewusst, dass das bei Glotz biografisch-regionale Gründe haben könnte. Flusser kam auch aus Böhmen.

Wie lief die Zusammenarbeit am Lehrstuhl?

Er hat die Forschung organisiert. Drittmittel einwerben, Schwerpunkte setzen. Er hat auch die Forschungsfragen formuliert. Mich interessiert diese Frage, interessiert sie dich auch? Ich hätte natürlich nein sagen können. Dann hätte er am nächsten Tag mindestens drei andere Ideen gehabt. Glotz war ein unglaublicher Ideengeber. Das ist eine ganz wichtige Qualität. Und er hatte auch eine Vorstellung davon, wie man das methodisch macht. So eine Studie dann umzusetzen, das war nicht sein Ding. Das war dann meins.

Warum ist Peter Glotz Ihrer Meinung nach Gründungsrektor geworden?

Er war ein ausgewiesener Wissenschaftspolitiker. Als Berliner Wissenschaftssenator und im Bund, als Staatssekretär im Forschungsministerium. Außerdem war er verfügbar. Den Wissenschaftsbetrieb hatte er zwar unter völlig anderen Bedingungen kennengelernt, aber trotzdem: So jemanden muss man erst einmal finden, wenn man nicht einen reinen Verwalter will. Erfurt sollte Reformuniversität werden. Mit einem Juristen hätte man das vergessen können. Die Parteigrenzen waren Bernhard Vogel da wohl weniger wichtig. Ich vermute, dass der Kontakt über den Bruder zustande kam. Glotz und Hans-Jochen Vogel kannten sich bestens.

Also hat der Ministerpräsident einen idealen Kandidaten gefunden.

Der Nachteil war, dass man für ihn die Kommunikationswissenschaft einrichten musste. Das war so nicht geplant. Thüringen hatte schon genug von uns. Ilmenau, Jena, Weimar.  Es gab keine sachliche Notwendigkeit, auch noch in Erfurt einen Lehrstuhl einzurichten. Glotz dachte am Anfang, er könne beides machen: Lehrstuhl und nebenher den Rektor oder umgekehrt. Er hatte ja einen fähigen Assistenten und eine Mitarbeiterin. Das sollte nicht nur für einen Studiengang reichen, sondern auch noch für ein paar Aufbau-Master. Es war harte Arbeit, ihm klarzumachen, dass das so nicht geht. Vor allem nicht ohne Ressourcen. Glotz war da ausgesprochen scheu, weil er da dachte: Ich kann mich hier doch nicht selbst bedienen.

Wie haben die Kollegen im Fach auf diese Berufung reagiert?

Reputation setzt sich ja immer aus verschiedenen Faktoren zusammen. Bei Peter Glotz hat man die Medienpräsenz wahrgenommen und die politische Erfahrung. In Erfurt gab es ja keine Kommunikationswissenschaftler, die hätten sagen können: Aber fachlich hat der schon lange nichts mehr gemacht. Im Fach hat man sich über den neuen Standort gefreut. Vielleicht hatten einige in Thüringen Angst vor seinen großen Sprüchen. Harvard an der Gera, Elite. Letztlich lief die Zusammenarbeit aber gut.

Und umgekehrt: Was hat Peter Glotz von den Fachkollegen gehalten?

Was ihm zu weit ging, war eine bestimmte Art von Empirie. Da hat er gesagt: Die rechnen alles bis auf die letzte Stelle aus und wenn sie fertig sind, ist das Thema politisch längst durch. So lange kann man nicht warten. Das war seine Art von Ungeduld. Ich habe seine geisteswissenschaftlichen Wurzeln sehr geschätzt. Sein zweiter Kritikpunkt war die Art der Darstellung. Glotz wollte, dass man einen Text gern liest. Die üblichen wissenschaftlichen Monografien waren ihm viel zu hölzern. Zu viele Anglizismen, zu viel Standardsprache.

Nach Feindbildern klingt das trotzdem nicht.

Gar nichts anfangen konnte er mit dem Konstruktivismus. Das war ein richtiger Konfliktpunkt zwischen uns. Für ihn war das postmoderne Scheiße, wörtlich. Die Konstruktivisten bedrohten seinen Rationalismus, seinen Wahrheitsanspruch und auch seinen ethischen Anspruch. Er konnte aber tolerieren, dass sein Assistent das anders sah.

War Glotz im Fach präsent?

In seiner Zeit als Politiker wussten viele Zeitgenossen vermutlich gar nicht, dass Glotz aus der Zeitungswissenschaft kam. Meine Generation nur, wenn man fachgeschichtlich interessiert war. Ich habe Peter Glotz nur einmal auf einer Jahrestagung der DGPuK gesehen. Nie auf einer Fachgruppen-Tagung. Völlig ausgeschlossen. Das war nicht seine Liga.

Wie ist Peter Glotz an der Universität aufgenommen worden?

Unterschiedlich. Ich glaube, einige hatten Angst vor dem großen Namen. Das Problem hatte ich nicht. Ich glaube, das hat er geschätzt. Eine Stadt wie Erfurt ist trotzdem schwierig. Wenn man abends mit ihm Wein trinken war, konnte man am nächsten Tag nicht mehr in die gleiche Kneipe gehen. Schau mal, das ist der Assi vom Glotz. Ob die Prorektoren Wolfgang Schluchter und Dieter Langewiesche Glotz als Wissenschaftler wahrgenommen haben, weiß ich nicht. In den Berufungskommissionen ging es immer auch um Strategie. Wen will man haben, wohin soll der Arbeitsbereich. Glotz wurde als Organisator geschätzt, aber auch als PR-Mann für die Reformidee.

Wie viel Peter Glotz steckt in dem Erfurter Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft?

Er hat schon versucht, sein Fachverständnis einzubringen. Den Namen Publizistik hätte es mit ihm nicht gegeben. Kommunikationswissenschaft war dann unstrittig. Auch dass wir nicht im Bereich der klassischen Massenkommunikation bleiben. Sonst hätte er meine Stelle nicht so ausschreiben können. Die Berufung von Michael Giesecke, der ja nicht aus der Kommunikationswissenschaft kommt, aber lange interpersonale Kommunikation gelehrt hat, war nicht aus der Not geboren, sondern folgte einem Plan. Außerdem war klar, dass wir jemanden brauchen, der die empirische Schiene bedient, weil Glotz das nicht konnte und wollte. Ich auch nicht und der Kollege aus der Literaturwissenschaft schon gar nicht. Glotz wollte dort die lange verpönte Unterhaltung hineinnehmen. Er sagte, wenn die Gesellschaft sich ändert, muss sich auch die Wissenschaft ändern. Bei der vierten Professur ging es um Telekommunikation, Briefkommunikation und E-Mail. Die Stelle, die jetzt Joachim Höflich hat. Zuletzt kam die internationale Dimension dazu. Kai Hafez. Sie sehen schon: völlig jenseits der Tradition.

Hat Peter Glotz in Erfurt ganz klassisch gelehrt?

Lehre ging nur begrenzt. Er hätte sich ganz befreien lassen können, wollte das aber unbedingt machen. Ich glaube, ihm hat das Spaß gemacht. Seine klassische Aufgabe war die zentrale Einführungsvorlesung. Das wurde aber nicht die didaktisch aufbereitete, wöchentliche, systematische Einführung. Er hat dafür bei größeren Wochenendterminen zwei Gäste eingeladen. Einer davon war Hans Wagner.

Und der andere?

Winfried Schulz. Die empirische Seite und natürlich politische Kommunikation. Das war die Idee von Glotz: Wenn man den Kindern das zeigt, dann kennen sie die beiden Pole des Fachs.

Wie ist er bei den Studierenden angekommen?

Die Studierenden waren fasziniert, von der Prominenz und der Souveränität. Er hat es sich dann aber verscherzt, weil der große Kommunikator einen großen Kommunikationsfehler gemacht hat: Die Studenten haben seinen Abgang aus der Presse erfahren. Erst ein Handschlag bei der Immatrikulation mit einer großen Rede und dann das. Ich hatte die undankbare Aufgabe, am nächsten Morgen in die Lehrveranstaltung zu gehen, wo die ganze Kohorte versammelt war. Die waren zum Teil zu Tränen gerührt. Übrigens auch viele Westdeutsche, denen ihre Eltern gesagt haben: Wenn es irgendwo Elite gibt in Deutschland, dann bei Peter Glotz.

In seiner Autobiografie hat er finanzielle Motive für den Wechsel genannt.

Das war nicht ausschlaggebend. Wichtiger dürfte die Politik gewesen sein. Als klar war, wie die Landtagswahl ausgeht und wer Wissenschaftsministerin wird, wusste er, dass gewisse Dinge nicht mehr so laufen würden wie bisher. Er war ja nicht mehr der Jüngste. Schlammschlachten mit irgendwelchen Verwaltungen waren ihm zuwider. Es gab natürlich auch private Motive: Er hatte gerade eine Familie gegründet, die sich eher in München zu Hause gefühlt hat oder in Südfrankreich und nicht in Thüringen. Wenn ich ein kleines Kind habe und schon ein Berufsleben erfolgreich hinter mir, warum soll ich mir das antun?

Was bleibt von Peter Glotz in Erfurt?

Ohne ihn gäbe es dort keine Kommunikationswissenschaft. Erfurt hat ein eigenes Profil.  Das ist etwas Bleibendes. Und zukunftsweisend. Weg von Journalistenausbildung und Öffentlichkeitsarbeit, weg von den berufspraktischen Zweigen, weg von den klassischen Massenmedien.

Was hat für Sie den Wissenschaftler Peter Glotz ausgemacht?

Innovationsbereitschaft. Offenheit für neue Themen, für neue Fragen. Und das Ignorieren der Disziplingrenzen. Für ihn war wichtig, was jemand wie Flusser schreibt oder jemand wie Hörisch, die man sicherlich nicht in die Kommunikationswissenschaft einordnen würde. Das war für ihn wichtiger als das, was auf der letzten DGPuK-Tagung vorgestellt wurde. Er wollte das Fach aus dem Elfenbeinturm herausholen.

Können Sie seine Arbeitsweise als Wissenschaftler beschreiben?

Lesen, Denken, Schreiben, und zwar exzessiv und meist nachts. Wenn ich morgens ins Büro gekommen bin, ist er in der Regel gerade gegangen. Am Lehrstuhl hat er allerdings nicht geschrieben, sondern diktiert. Er hatte eine unglaublich rasche Auffassungsgabe. Das finde ich nach wie vor faszinierend.

Literaturangaben

  • Bernd Maria Aswerus: Vom Zeitgespräch der Gesellschaft. München: R. Fischer 1993.
  • Klaus Beck/Peter Glotz/Gregor Vogelsang: Die Zukunft des Internet. Internationale Delphi-Befragung zur Entwicklung der Online-Kommunikation. Konstanz: UVK 2000.
  • Wolfgang Bergsdorf (Hrsg.): Erfurter Universitätsreden. Sonderband im Gedenken an Peter Glotz. München: Iudicium 2006.
  • Peter Glotz: Die beschleunigte Gesellschaft. Kulturkämpfe im digitalen Kapitalismus. München: Kindler 1999.
  • Michael Mang: Das Fachverständnis von Peter Glotz. Ein Grenzgänger zwischen den Feldern Politik und Wissenschaft. Magisterarbeit. München: Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung 2007.

Empfohlene Zitierweise

  • Klaus Beck: Peter Glotz war ein unglaublicher Ideengeber. In: Michael Meyen/Thomas Wiedemann (Hrsg.): Biografisches Lexikon der Kommunikationswissenschaft. Köln: Herbert von Halem 2014. http://blexkom.halemverlag.de/peter-glotz_ideengeber/ (Datum des Zugriffs).